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Weihnachten 2014 – Geschenke für Flüchtlingskinder

18
Dez

Kennen Sie diese Meetings? In mehr oder weniger großer Runde setzt man sich zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie man in diesem Jahr die Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten zu Weihnachten bedenken könnte. Was soll es diesmal sein? Klassiker wie Wein, Sekt, Kalender oder Süßigkeiten? Oder etwas Individuelleres wie selbstgebackene Plätzchen?

In diesem Jahr mal alles anders

Bei uns war es Anfang November wieder so weit. Schnell wurde uns klar: Wir möchten in diesem Jahr mal etwas ganz anderes machen. Irgendetwas Nachhaltiges und mit Mehrwert, eben im eigentlichen Sinne von Weihnachten. Schnell entwickelte sich daraus die Idee, anstatt Sie, liebe Kunden und Geschäftspartner, Menschen zu beschenken, die ansonsten an Weihnachten leer ausgehen würden. So wurde die Idee geboren, in diesem Jahr zu Weihnachten Kölner Flüchtlingskinder zu beschenken.

Wen beschenken? Und was?

Die Hilfe der Behörden bei unserer Suche nach passenden Empfängern für unsere Geschenke gestaltete sich äußerst holprig, da man dort offenbar nicht für Anliegen wie unseres gewappnet ist. Schließlich gelangten wir aber durch die Kontaktaufnahme bei einem gemeinnützigen Verein doch noch an unser Ziel: Flüchtlingskinder aus einem Heim in unserem Kölner Stadtteil Ehrenfeld sollten unsere Weihnachtsgeschenke bekommen. Jetzt ging alles weitere sehr schnell: Eine Mitarbeiterin des zuständigen Jugendamts versorgte uns mit allen wichtigen Informationen. Neben Namen, Alter und Geschlecht der Kinder erfuhren wir von den Wünschen und Vorlieben und konnten auf diese Weise die Geschenke ganz individuell aussuchen und den ein oder anderen kleinen Wunsch ganz konkret erfüllen.

Geschenke packen und Kuchen backen

Seit der ersten Idee Anfang November war nun rund ein Monat vergangen. Endlich waren alle Geschenke einkauft und bestellt. In einer großangelegten Einpackaktion konnten wir jetzt alle Geschenke weihnachtlich verpacken. Dabei haben Kollegen aus vielen Bereichen und Teams aus der gesamten Firmenfamilie geholfen. Die Bescherung war für den 12. Dezember geplant. Für den großen Tag hatten wir uns noch einige Kleinigkeiten überlegt: Neben diversen selbstgebackenen Kuchen, die Mitarbeiter für die Bescherung vorbereitet hatten, musste ein Kollege aus der IT als Weihnachtsmann herhalten. Auch für musikalische Begleitung war gesorgt, als einer unserer Teamleiter spontan seine Gitarre mitbrachte. Jetzt konnte es losgehen!

Unsere Bescherung

Obwohl wir uns natürlich im Vorfeld mit der Thematik beschäftigt haben, waren viele von uns sehr betroffen, als wir hautnah feststellen mussten, was es bedeutet, in einem Flüchtlingsheim zu leben. Die Atmosphäre der Umgebung war sehr bedrückend und die Verhältnisse sehr beengt, so dass wir nur mit einer sehr kleinen Gruppe unsere Geschenke übergeben konnten. Umso schöner war es dann aber, dass wir den dort lebenden Kindern mit unseren Geschenken eine kleine Freude machen konnten.

Was wir uns wünschen

Natürlich ist unsere Weihnachtsaktion nur eine kleine Geste, aber wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie vielleicht zu eigenem Engagement inspirieren konnten. Denn letztendlich ist jeder kleine Schritt wichtig und gerade die Weihnachtszeit eine gute Gelegenheit, an jene zu denken, denen es weniger gut geht als uns.

Author: Susanne Beckers

Susanne Beckers ist seit 1999 in unserem Unternehmen tätig. Der Vertrieb von 3C DIALOG ist ihre Wirkungsstätte.

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