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Unsere Azubis stellen sich vor: Benjamins Weg in den Kundenservice

Unsere Azubis stellen sich vor: Benjamins Weg in den Kundenservice
12
Mrz

Im Herbst des vergangenen Jahres haben bei 3C DIALOG drei Azubis ihre Ausbildung zum Kaufmann/zur Kauffrau für Dialogmarketing gestartet. Nach dem ersten halben Jahr haben wir unseren Azubi Benjamin ein erstes Fazit ziehen lassen.

Benjamin, Du hast im September 2014 Deine Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing bei 3C DIALOG begonnen. Seitdem hast Du sicherlich schon viele Einblicke in den Arbeitsalltag in unserem Unternehmen gewonnen. Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Dich aus?

Aktuell bin ich im Team Medien eingesetzt. In dem Projekt geht es um die Zuschauer- und Hörerbetreuung eines großen öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders. Mein Arbeitstag beginnt mit der Vorbereitung für das Telefonieren, indem ich meinen Rechner hochfahre und  alle Programme und Masken öffne, die ich über den Tag in der Telefonie brauchen werde. Morgens bekommen wir von unserem Auftraggeber außerdem  noch sogenannte Laufpläne mit allen wichtigen Infos und To-Do´s für den Tag, die jedes Teammitglied im Auge behalten muss. Das Telefonieren ist natürlich Hauptbestandteil des Arbeitstages, aber auch Postbearbeitung gehört dazu. Da wir in dem Projekt, in dem ich eingesetzt bin, auch Gewinnspiele über den Postweg veranstalten, kommt auch dementsprechend viel Post bei uns an. Zum Ende des Tages wird es immer ein bisschen ruhiger, was die Anrufe betrifft. Das ist dann immer eine gute Zeit für mich, mein Berichtsheft zu vervollständigen.

Welche Tätigkeiten hat Deine Ausbildung bisher umfasst?

Natürlich ist das Telefonieren ein großer Teil der Ausbildung, trotzdem hat man auch noch genug anderes zu tun. Beispielsweise im Projekt Medien, wo ich derzeit eingesetzt bin,  die Postbearbeitung der Gewinnspiele oder die E-Mail-Postfächer sortieren und die eingegangenen E-Mails  richtig einordnen. Auch Datenschutz wird bei uns ganz groß geschrieben, daher haben wir eine Datenschutztonne, in der wir alle personenbezogenen Daten entsorgen. Diese Entsorgung ist auch Teil meiner Tätigkeit während der Ausbildung.

Wie oft gehst Du in die Berufsschule? Welche speziellen Fächer hast Du dort?

Die Berufsschule ist immer zwei Mal in der  Woche, mittwochs und freitags. Die Hauptfächer sind Kommunikationsprozesse, welches in einen praktischen und einen theoretischen Part unterteilt ist, sowie Projektmanagement, wo wir Präsentationen vorbereiten und vor der Klasse vorführen. Nebenfächer sind unter anderem Englisch, Wirtschaft und Soziales, Sport und Kompetenzen selbständig entwickeln.

Wie bist Du auf den Ausbildungsberuf zum Kaufmann/Kauffrau für Dialogmarketing aufmerksam geworden? Was hat Dich dazu bewogen, eine Ausbildung in diesem Beruf zu machen?

Zuerst hatte ich den Beruf des IT-System-Kaufmannes angestrebt, da ich immer nach einem Beruf gesucht habe, in dem ich Kundenkontakt habe. Ich war schlussendlich in einer einjährigen Berufsfachschule für IT-Technik, wo ich dann erfahren durfte, dass diese ganze IT-Praxis nicht allzu sehr meinen Vorstellungen entsprach. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einem Altenheim merkte ich langsam, dass mir die Arbeit mit Menschen Spaß macht. Ich hatte trotz der körperlich relativ anstrengenden Tätigkeiten Spaß an der Arbeit, einfach weil ich mich gerne mit den Menschen dort befasste und sie gerne auch unterhalten habe. Nach einiger Zeit schlug mein Bruder mir vor, mir das Berufsfeld Kundenservice und Dialogmarketing mal anzuschauen, da er in einem ähnlichen Bereich bei einem großen Unternehmen arbeitet. Nachdem ich mich damit befasste und es dann mit dem Ausbildungsplatz bei 3C DIALOG geklappt hat, stieg natürlich meine Vorfreude, endlich mal mit Kunden zu telefonieren. Als die Ausbildung dann begann und ich das erste Mal selbst telefonieren durfte, merkte ich, dass ich den richtigen Ausbildungsberuf gewählt habe.

Welche Erwartungen hast Du an Deine Ausbildung?

Mein erstes Ziel war, schnell eigenständig telefonieren zu können, dass man den Anrufern selbständig helfen kann und sich alleine zurechtfindet. Und bis jetzt kann ich mich sehr gut alleine zurechtfinden. Mittlerweile handle ich sehr selbständig und brauche kaum noch Hilfe. Man möchte natürlich die Ausbildung in einem Bereich machen, der zu einem passt und in dem man sich wohlfühlt. Auch diese Erwartung wurde erfüllt, ich komme mit allen Kollegen, Senior Agenten und dem Teamleitern sehr gut klar. Die größte Erwartung ist natürlich, dass man mit dem Gefühl aus der Ausbildung gehen kann, dass man etwas gelernt hat und diese Jahre nicht umsonst waren.

Welche Aspekte Deiner Ausbildung gefallen Dir besonders gut?

Die Lieblingsbereiche meiner Ausbildung sind die Postbearbeitung und das Telefonieren. Mir gefällt es, die Briefe zu sortieren, zu zählen und richtig einzupflegen. Genauso gefällt mir das aktive Telefonieren in den verschiedenen Projekten, auch weil ich immer wieder für neue Projekte geschult werde und das wieder einen Lerneffekt für mich hat.

In der Berichtsheftführung gehen wir bei 3C DIALOG einen neuen Weg und setzen erstmals das Onlineberichtsheft „BLok“ ein. Welche Vorteile siehst Du in dieser Art der Berichtsheftführung und würdest Du dies auch Deinen Mitschülern empfehlen?

Ich finde es sehr gut, dass das Berichtsheft online geführt wird. Man spart sich zum einen Zeit, was das Drucken betrifft, außerdem vermeidet man so Probleme, falls zuhause kein Drucker vorhanden ist. Außerdem muss man nicht mit der Hand schreiben, weil man alles mit der Tastatur macht. Das mag für einige ein Nachteil sein, ich sehe es jedoch ganz klar als Vorteil, weil es viele unleserliche Schriften gibt und man so das Geschriebene immer lesen kann. Ich würde es meinen Mitschülern auf jeden Fall empfehlen, weil man von überall, wo eine Internetverbindung vorhanden ist, darauf zugreifen kann. Man muss nicht immer sein Berichtsheft hin- und herschleppen, weil alles online ist.

Welche Möglichkeiten siehst Du nach Deiner Ausbildung? Welche Ziele möchtest Du mit Deiner Ausbildung erreichen?

Wenn ich meine Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing erfolgreich abgeschlossen habe, möchte ich natürlich fest in einem Betrieb angestellt sein. Wahrscheinlich möchte ich den Beruf im technischen Bereich fortführen, wie zum Beispiel für einen Internetprovider. Falls dies nicht klappen sollte, kann ich mich ja noch immer weiter umschauen, da ich mit dieser Berufsausbildung sehr flexibel bin und in ganz unterschiedlichen Bereichen arbeiten kann.

Author: Andrea Farnung

Andrea Farnung arbeitet seit 2010 im Unternehmensverbund und ist seit 2014 für die Unternehmenskommunikation von 3C DIALOG verantwortlich.

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