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Praxistipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz

22
Okt

Kennen Sie das? Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Kopfweh? Wahrscheinlich leiden Sie an DER Volkskrankheit der Deutschen: Rückenschmerzen. Jeder zweite Deutsche klagt über Rückenschmerzen, jeder dritte über Kopf-und Nackenschmerzen sowie Verspannungen. Computerarbeit macht uns krank. Doch was kann man dagegen tun? Der Schreitbisch ist unser Arbeitsplatz, und ob es gesund ist oder nicht, wir verbringen den Großteil unserer Zeit dort. Und die Folgen sind nicht nur für die Betroffenen bedenklich: ein Nachlassen der Motivation, Konzentrationsprobleme und damit einhergehend ein drastischer Abfall der Produktivität. Was macht unseren Arbeitsplatz eigentlich so gesundheitsgefährdend? Und wie kann man ihn ergonomisch korrekt gestalten? Leichter als gedacht mit den folgenden Tipps von Fellowes:

Gefahrenzone Sitzposition

Gemütlich heißt nicht immer gesund. Nur wenige Menschen machen sich Gedanken darüber, wie man richtig an einem Schreibtisch sitzt. Halten Sie den Abstand zwischen Kniekehle und Stuhl bei mindestens 50 Millimetern! Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass sich die Oberschenkel parallel zum Boden befinden, während die Knie auf derselben Höhe verweilen wie die Hüfte. Unterschenkel und Oberschenkel müssen im 90-Grad-Winkel zueinander stehen! Verhindern Sie eine gekrümmte Haltung, indem Sie Ihren gesamten Rücken an der Lehne des Stuhls abstützen. Und – dieser Trick hilft übrigens auch bei Müdigkeit – wechseln Sie häufig die Position. So garantieren Sie, dass sich Ihre Muskeln entspannen können, und Sie beugen Verspannungen vor.

Problembereich Handgelenke

Auch beim Tippen auf der Computertastatur und dem Klicken mit der Maus lauern Gefahren. Ohne Auflagen liegen die Handgelenke meist abgeknickt auf der Maus oder der Tastatur. Das führt dazu, dass Nerven und Sehnen aneinander reiben. Dies wiederum kann zu Schmerzen führen und letztlich den allseits bekannten, als auch allseits gefürchteten Mausarm verursachen. Positionieren Sie Maus und Tastatur deshalb so, dass sich die Unterarme parallel zum Schreibtisch befinden und zu den Ellenbogen einen Winkel von 90 bis 100 Grad bilden. Benutzen Sie flache Tastaturen oder solche mit einem geringen Neigungswinkel! Diese sind besser für die Hände, weil dadurch ein extremes Abknicken der Handgelenke verhindert wird.

Der richtige Blickwinkel

Und wie ist es mit Ihrer Haltung am Arbeitsplatz bestellt? Den Kopf geneigt, den Körper nach vorne gebeugt – wer ähnlich einer Schildkröte Tag für Tag eine solche Position einnimmt, um auf seinen Monitor zu blicken, riskiert Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Vermeiden Sie diese Beschwerden, indem Sie den Bildschirm so positionieren, dass sich die Oberkante des Bildschirms knapp unter Augenhöhe befindet. Abstand Monitor – Kopf: etwa eine Armlänge!

Arbeitsumgebung perfektionieren

Wichtig ist, dass sich häufig verwendete Arbeitsmittel in Reichweite befinden. Außerdem sollten Sie ihren Arbeitsplatz nicht überladen, damit Sie nicht in Ihren Bewegungen eingeschränkt sind. Dinge, die nicht ständig benötigt werden wie etwa Drucker oder Laminiergeräte, können dagegen in größerer Entfernung platziert werden. Stehen Sie in regelmäßigen Abständen auf, und bewegen Sie sich. Unbedingt statisches Sitzen vermeiden! Beim Abtippen von Texten verhindern Konzeptständer, dass der Kopf verdreht werden muss. Dies wiederum beugt Kopfschmerzen vor.

Generell gilt es sich mit dem Thema ergonomischer Arbeitsplatz proaktiv auseinanderzusetzen.

Auf www.ergo.fellowes.com/de/arbeitsplatz-analyse ist es möglich eine exakte individuelle Analyse des Computerarbeitsplatzes zu erstellen. Auf Basis dieser Ergebnisse gibt die Kunstfigur Professor Ergo Tipps und empfiehlt spezielle Produkte, um das persönliche Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern.

Rückenschmerzen ade! Wir brauchen euch nicht.

10 Tipps für gesünderes Arbeiten

  1. Sorgen Sie für eine geeignete Beleuchtung –schwaches, grelles oder blendendes Licht führt schnell zu Kopfschmerzen.
  2. Lüften Sie regelmäßig zur Verbesserung des Arbeitsklimas.
  3. Positionieren Sie ihren Bildschirm circa eine Armlänge von Ihrem Kopf entfernt, und achten Sie unbedingt darauf, dass die obere Monitorkante nicht über der horizontalen Sehachse liegt.
  4. Schaffen Sie Abhilfe bei Kreuzschmerzen  durch Schreibtischstühle mit Rückenunterstützung und federnden Lehnen.
  5. Setzen Sie sich gezielt richtig hin: Ober- und Unterschenkel im 90-Grad-Winkel zueinander, die Kniekehlen vom Stuhlrand circa 50 Millimeter entfernt  und die Füße flach auf dem Boden.
  6. Benutzen Sie flache Tastaturen: höchstens drei Zentimeter hoch.
  7. Positionieren Sie wichtige Gegenstände in Reichweite.
  8. Fördern Sie durch Fußstützen die richtige Haltung.
  9. Achten Sie auf die Sauberkeit Ihres Arbeitsplatzes: Staub auf dem Bildschirm stört die Sicht, schmuddelige Tastaturen sind Brutherde für Viren und Keime.
  10. Bestehen Sie auf regelmäßige Arbeitsplatzanalysen – diese decken Problembereiche auf!
acantong@fellowes.com'

Author: Andrea Cantong

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