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Mit Kamera, Facebook & Taschenrechner – Der zweite Lehrgang zur IHK-Teamleiter-Weiterbildung

7
Mai

Was haben Sie am Samstag vor? Gartenarbeit? Geocaching? Kirmesbesuch? Geburtstagsfeier bei Tante Gisela? Oder endlich mal wieder die Wohnung aufräumen, den Wäscheberg reduzieren und die Hemden bügeln?

Ich kann Ihnen sagen, was bei mir am Samstag auf dem Programm steht: die vorletzte Präsenzveranstaltung der Teamleiter-Weiterbildung, die wir in Kooperation mit der IHK Köln durchführen. Es ist einer von insgesamt 14 Präsenztagen, die sich über einen Zeitraum von 40 Wochen verteilen – ähnlich wie eine Schwangerschaft.
Und jetzt stehen wir kurz vor der Geburt. Entbindung…äh… Prüfungstermin ist Anfang Juni.

2. Durchgang: Erfahrungen nutzen

Es ist bereits der zweite Lehrgang, den wir in dieser Form durchführen und es ist spannend zu sehen, welche Unterschiede zum ersten Durchlauf bestehen. Erst einmal: Wir sind wesentlich entspannter, weil vieles an Lehrmaterial bereits besteht. Dennoch haben wir die Gelegenheit genutzt, einiges zu ändern und neu zu konzipieren. Stöhnten im ersten Durchgang die Teilnehmer noch unter der Last von zwei Präsenztagen zur Kosten- und Leistungsrechnung, passten wir jetzt dieses Modul an den Arbeitsalltag der Teamleiter an. So entstand die Veranstaltung „Projektkalkulation“, in dem unsere zukünftigen Teamleiter mit Taschenrechner bewaffnet praxisnahe Aufgaben lösten. Die gewonnene Zeit investierten wir in das Themengebiet Kommunikation und Mitarbeitergespräche.

Schulung 005

Twitter, Facebook & Co. plus Telefon

Kundenanliegen werden in Zeiten von Twitter, Facebook und Co. nicht mehr nur am Telefon geklärt. Eine Branche, deren Kerngeschäft die Bearbeitung von Kundenanliegen ist, kommt nicht umhin, zukünftige Führungskräfte auf das Themengebiet Social Media vorzubereiten. Zum Glück haben wir mit der result gmbh eine Schwesterfirma im Haus, deren Kompetenzen wir nutzen konnten. Aber – neben allem theoretischen Wissen über das Web 2.0 – gilt auch hier die Weisheit von Erich Kästner

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Die Lehrgangskommunikation wurde daher über eine geschlossene Gruppe bei Facebook geführt. Da ist es schon spannend zu sehen, wie von Teilnehmerseite darauf reagiert wird. Vielfalt wird hier groß geschrieben: Mit lustigen Usernamen entdeckt die Generation Mitte 40 das Social Web und postet plötzlich täglich. Daneben die Gruppe der Skeptiker („Das ist nicht euer Ernst!“), die ihren Account sofort nach dem Lehrgang wieder löschen wird – auch das ist legitim.

Neben der Vermittlung von Theorie ist es uns hoffentlich gelungen, den zukünftigen Teamleitern zu vermitteln, dass Mitarbeiter dann optimale Leistungen bringen, wenn man entsprechende Rahmenbedingungen schafft und es wichtig ist, Mitarbeitern eine klare Struktur und Feedback zu geben.

Am Samstag steht „Call Center Technologie“ auf dem Programm und anschließend eine Präsentationsübung. Die Kamera und die Feedbackbögen liegen schon bereit – ich freu mich darauf. Am 5. und 6. Juni heißt es dann „Daumen drücken“ für die Prüfungen! Eine aufregende Zeit für meinen Kollegen Matthias Dietrich und mich geht dann zu Ende.

Author: Judith Müller-Krohn

Nach längerer Tätigkeit als Studienleitung im Bereich Marktforschung ist Judith Müller-Krohn seit 2008 bei der 3C DIALOG Projektleiterin für den Bereich E-Learning. Die Entwicklung von E-Learning-Modulen, die konzeptionelle Betreuung von Fachschulungen, der Aufbau projektspezifischer Wikis sowie der Personalrekrutierung bilden den Schwerpunkt ihrer Arbeit.

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