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Kann man mit kleinen Budgets werbewirksam arbeiten?

15
Apr

Als mittelständisches Unternehmen haben wir schon lange die Herausforderung, mit kleinen Budgets werbewirksam zu arbeiten. So haben wir bis vor kurzem noch Anzeigen geschaltet, immer in der Hoffnung auch wahrgenommen zu werden. Und ich verrate hier kein Geheimnis wenn ich sage: Wer große Anzeigen schaltet hat auch bessere Chancen auf redaktionelle Beiträge. So wundert es mich heute auch nicht mehr, Fachbeiträge der üblichen Verdächtigen zu lesen. Wir sind leider sehr selten dabei…

Ein Beispiel: 3C DIALOG hat seit über zwei Jahren bereits das Social Web als „Mitmachweb“ für sich entdeckt. Wir nutzen es sowohl für uns selbst, aber auch verschiedene Kunden profitieren bereits von unserem Fachwissen und lassen uns für sie den Dialog 2.0 führen. Selbstverständlich haben wir diese Neuerung unter dem Motto „Dialogcenter 2.0 – Kommunikation der Zukunft“ verschiedenen Fachmedien mitgeteilt und präsentieren uns mit diesem Thema seit 2009 auf der CallcenterWorld. Haben wir deshalb von einem redaktionellen Beitrag oder gar einem Fachvortrag profitieren können? Fehlanzeige! Kürzlich hat die CallcenterProfi sogar einen kleinen Artikel veröffentlicht. Der Titel: „Großes Schweigen 2.0“. Schade, aber es stimmt, die meisten Callcenter haben sich diesem Thema kaum oder noch gar nicht gewidmet. Einige aber schon und 3C DIALOG ist ganz vorne dabei.

Aber nun zum eigentlichen Thema zurück: Was tun wenn Budgets zu knapp sind um eine Werbekampagne per Anzeigen in Print und Web zu starten? Nutzen Sie das Social Web! Hier haben auch kleine und mittelständische Unternehmen die Chance kostenfrei oder mit kleinstem Budget präsent zu sein. Plattformen wie Twitter ermöglichen es uns, unser Know-how auch außerhalb von „gelaunchten“ Fachbeiträgen zu verbreiten. Facebook und xing schaffen mit Unternehmensprofilen die Möglichkeit einer zusätzlichen Webpräsenz und viele Open Source Tools eignen sich für die Gestaltung einer kostengünstigen Website. Dies sind natürlich nur einige, wenige Beispiele.

Allerdings darf man eines nicht vergessen: Es kostet Zeit, Energie und eine gewisse Affinität zum Web. Da aber immer mehr Mitarbeiter bereits privat verschiedene Social Media Anwendungen nutzen, können Unternehmen auf bereits vorhandenes Know-how zurück greifen. Achtung sei allerdings geboten – nicht alles was sich für den privaten Lebensraum eignet ist auch für Unternehmen sinnvoll und gut. Kompetenz im Umgang mit diesem Medium und der Kultur der Beteiligung muss vorhanden sein.

Mein Fazit: Das Social Web ist eine effektive und budgetschonende Möglichkeit, sein Unternehmen zu präsentieren und mit seinen Kunden in den Kontakt zu treten. Wird deshalb das klassische Marketing mit Anzeigen und Co. aussterben? Sicher nicht, aber das Social Web ist eine gute Alternative für Unternehmen die sich große Werbung nicht leisten können.

Author: Janine Kammann-Anyiam

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