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Facebook-Seiten fürs Dialog-Marketing nutzen

28
Mai

Facebook macht Furore. Über 30% der deutschen Onliner nutzen bereits das soziale Netzwerk, sodass auch kaum ein Unternehmen noch daran vorbeikommt. Auch wir sind seit Kurzem bei Facebook vertreten. In Facebook können Unternehmen mit ihren Kunden ins Gespräch kommen, neue Produkte vorstellen, Feedback zu neuen Produkten einholen und so weiter.

Gerade für das Dialog-Marketing ist Facebook interessant, da ein persönlicher Dialog mit den Kunden in dem sozialen Netzwerk möglich ist. Dieser Dialog findet zwar öffentlich statt, eignet sich also natürlich nicht für alle Themen, aber gerade technische Fragen, Beschwerden, Produktanfragen etc. können gestellt und für alle beantwortet werden.

Wir erklären hier die wichtigsten Punkte, die Administratoren von Seiten wissen sollten.

Die Seiten sind neben den persönlichen Profilen der wichtigste Teil von Facebook und auch ganz ähnlich aufgebaut. Sie bestehen im mittleren Teil aus einer Pinnwand und weiteren Reitern, wie Info, Fotos etc. In der linken Spalte kann man die Seite favorisieren, sie Freunden vorschlagen und sehen, welchen Freunden diese Seite bereits gefällt.

Während man mit einem Profil befreundet ist, kann man eine Seite mögen, also den „Gefällt mir“-Button (Like-Button) klicken. In der englischen Version nennt man diese Bekundungen schlicht „Likes“. Da es keine passende deutsche Übersetzung gibt, übernehmen wir hier diesen Begriff. Durch Likes kann man beeinflussen, welche Informationen man in Facebook bekommt und welche nicht.

Die Administration der Seiten ist nur über Profile möglich. Man kann sich also nicht als Seite bei Facebook registrieren. Dies hat zur Folge, dass eine Seite niemals selbst Profile direkt ansprechen kann – dies können immer nur User mit ihren Profilen tun, indem sie ihre eigenen Freunde einladen, die Seite zu mögen. Der Grund hierfür ist, Spam und wahlloses Einladen von Usern zu vermeiden.

Direkt unter dem Bildbereich links befindet sich die Option „Seite bearbeiten“. Neben den Grundeinstellungen werden hier die Anwendungen administriert. Anwendungen können Fotoalben, Musikplayer, Videos, Spiele und so weiter sein. Es gibt Anwendungen, die von Facebook selbst oder von externen Entwicklern programmiert wurden oder auch externe Anwendungen wie etwa You Tube. Die Anwendungen finden sich dann in den Reitern über der Pinnwand oder alternativ auch in der linken Spalte. Sehr interessant sind die Seitenstatistiken, die einen exakten Aufschluss darüber geben, wer die Seite wie benutzt.

Wie man Likes aufbaut
Ein unverzichtbarer Weg, Likes zu gewinnen sind die sogenannten Like-Boxes, die man auf Seiten außerhalb von Facebook integrieren kann. Der Weg zurück kann über Like-Buttons geschehen mit denen man die Website, auf dem sich gerade befindet, in seinem Profil verlinken kann. Man kann aber auch Anzeigen in Facebook schalten. Dies eignet sich vor allem für bekanntere Marken mit einem größeren Werbebudget.

Der erfolgreichste Weg, neue Likes zu generieren, ist aber, die Viralität von Facebook zu nutzen. Klickt ein Facebook-User den Like-Button, so wird dies in seinem Profil angezeigt und damit auch in den Neuigkeiten seiner Freunde. Genauso verhält es sich mit der Aktivität der User auf der Seite. Kommentiert ein User etwas auf einer Seite oder klickt er den Like-Button, so wird auch dies angezeigt.

Hier kommen wir an den wichtigen Punkt, was man beim Betrieb einer Seite aus Marketingsicht beachten sollte. Facebook nutzt einen Algorithmus, der entscheidet, welche Meldungen in den Neuigkeiten der Profile erscheinen. Die Kriterien lauten: Wie oft besucht man die Seiten und wie oft wird man dort aktiv? Wie viele Freunde besuchen diese Seiten und sind dort aktiv?

Das bedeutet:

  • Inhalte schaffen, die geeignet sind, weiterverbreitet zu werden.
  • Inhalte schaffen, die dazu animieren, den Like-Button zu klicken oder einen Kommentar zu hinterlassen.

Eine Facebook-Seite zum Erfolg zu führen braucht Zeit. Am Anfang wird sich die Anzahl der Likes nur langsam erhöhen. In dieser Zeit darf man sich nicht entmutigen lassen und vor allem nicht zu Tricks greifen (beliebt ist zum Beispiel, wahllos Freunde zu seinem eigenen Profil hinzuzufügen und diesen dann die Seite vorzuschlagen – das kommt überhaupt nicht gut an) und die User nicht mit wertlosen Inhalten zuspammen etc. Wenn ein User von einer Seite genervt ist, wird er sie wieder verlassen oder schlimmer noch, die Meldungen einfach in seinen Neuigkeiten für immer verbergen. Dann hat man nämlich zwar viele Likes – diese bekommen von den Aktivitäten auf der Seite gar nichts mehr mit und der virale Effekt verpufft.

Hat man aber erst einmal ohne Tricks und mit authentischer Kommunikation die kritische Masse erreicht, also den Zeitpunkt ab dem sich die Likes durch virale Netzeffekte von selbst beständig erhöhen, so erhält man ein sehr wertvolles Tool für eine gewinnbringende Markenführung und Kundenkommunikation.

Author: 3C-Team

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